Familiengruppe im Montafon

Ein feuchtfröhliches Wochenende im Montafon


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An einem sonnigen Wochenende im Juli starteten neun Familien in Richtung St. Gallenkirch im Montafon. Untergebracht in einem rustikalen Selbstversorgerhaus wollten wir zusammen wandern, klettern und die Zeit genießen.
Am Freitag spätnachmittag hieß es erst einmal ankommen. Denn die Fahrgemeinschaften hatten z. T erhebliche Probleme mit Kindern, die ständig aufs Klo mussten oder Motoren, die heiß liefen. Umso fröhlicher verlief der erste gemeinsame Abend, als alle heil angekommen waren!
Am Samstag morgen starteten wir in Richtung Gargellen zur Talstation Schafbergbahn.Oben an der Bergstation waren wir kurz überrascht, als wir letzte Schneereste sahen. Die Kinder fanden es natürlich spannend - Schnee im Sommer!
Der Plan war, dass wir auf dem Schmugglersteig eine Rundwanderung über das St. Antönier Joch und das Gafierjoch zurück zur Bergstation machen wollten. Doch die immer wieder auftauchenden Schneefelder, Schmelzwasserbäche und Seen ließen uns die Zeit und den noch vor uns liegenden Weg vergessen.
So kamen wir weit nach unserem Plan auf dem St. Antönier Joch 2478m) an und genossen die grandiose Aussicht. Doch da gegenNachmittag Regen angekündigt war und ein Teil von uns noch den Klettersteig in der Röbischlucht machen wollte, beschlossen wir umzukehren und auf demselben Weg wieder zurück zu wandern.
Von der Talstation ging es dann für ein paar von uns direkt weiter zur Röbischlucht. Nachdem wir uns mit Klettersteigsets und Helm ausgerüstet hatten, stiegen wir das kurze Stück bis zum Einstieg auf. Je weiter der Steig in die Schlucht führte, desto mehr wurden wir vom rauschenden Wasser erfrischt und setzten unsere Schritte mit Bedacht.
Oben angekommen war mit Blick in den Himmel schnell klar: trocken kommen wir hier nicht wieder runter und so konnten wir nur kurz am Ausstieg verweilen. Ein heftiges Gewitter ließ uns schnell zurück zu den Autos eilen. Trotzdem waren wir glücklich und stolz, dieses Abenteuer gemeistert zu haben!
Zurück im Berghaus wärmten wir uns auf und es wurde gemeinsam gekocht. Nach der vielen frischen Luft gingen wir alle gern frühzeitig zu Bett.
Am Sonntag wollten wir eine kurze Wanderung zur hauseigenen Alm unternehmen. Mit kleinem Gepäck ging es los, doch waren wir alle froh, nach dem knackigen Aufstieg eine Vesperpause einlegen zu können.Und wieder wurden wir von Blitz, Donner und ganz viel Regen überrascht. Der Rückweg verlief in Rekordzeit!
Nachdem wir uns umgezogen und aufgewärmt hatten, packte jede Familie ihre Sachen und fuhr Richtung Heimat.
In Gedanken waren wir alle aber noch in den Bergen. Auch wenn wir mit viel nassem Gepäck abgereist sind: Es war ein erlebnisreiches Wochenende und wir hatten sehr viel Spass dabei!

Vielen Dank an die Organisatoren Matthias und Diana und alle, die dabei waren.

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