Frauentour 2018

Frauentour führt auf die Schesaplana


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10 Frauen der Bergsteigergruppe Spaichingen und DAV Sektion Oberer Neckar waren unter Führung von Roswitha Bronner zur einer 2-Tages-Tour mit Ziel Schesaplana im Brandner Tal unterwegs.
Von Brand-Innertal startete die Tour Richtung Oberzalimhütte. Bereits nach kurzer Gehzeit gabelt sich der Weg und die Gruppe ging auf dem Glinkaweg, ein einfacher kurzer Steig, weiter. Der Steig stellt keine Herausforderung dar, aber er ist wesentlich schöner als der geschotterte einfache Fußweg. Bis zur Oberzalimhütte ging es durch eine schöne Alpenflora mit Blick auf das Tagesziel, die Mannheimer Hütte, sowie den steil empor führenden Leibersteig. Ein schmaler, schön zu gehender Pfad führte zur Zwischenstation Oberzalimhütte.
Nach ausgiebiger Rast begann der alpine Teil, der etwas ausgesetzte und Trittsicherheit fordernde Leibersteig.
Über nahezu 800 hm führt dieser Steig rasant nach oben. Obwohl gut gesichert und markiert galt für alle äusserste Vorsicht, da noch einige Schneefelder zu queren waren und die Drahtseile teilweise im Schnee steckten. Alle waren froh, als der Steig angenehmer wurde und nur noch wenige Meter bis zur 2.679 m hoch liegenden Mannheimer Hütte, unserem Tagesziel zu bewältigen waren.
Leider hat sich das Wetter zwischenzeitlich verschlechtert und die Schesaplana und der Panüler Kopf verbargen sich in den Wolken. Doch überraschend zeigte sich auf einmal strahlend blauer Himmel mit klarer Sicht bis zum Bodensee und zur gegenüberliegenden Schesaplana.
Einige Tourenteilnehmer gingen deshalb noch ein Stück Richtung Wildberg.
Am nächsten Morgen führte die Route von der Mannheimer Hütte abwärts zum Brandner Gletscher. Er ist im Laufe der Jahre sehr geschrumpft und es gibt keine Spalten mehr. Durch die feste Schneedecke war das Überqueren Richtung Schafköpfe recht einfach. Über Blockwerk ging es in stetigem Auf und Ab zum Schesaplana-Sattel.
Hier steht man auf einer Seite in der Schweiz auf der anderen in Österreich und der steile Anstieg zum Gipfel wird sichtbar.
Die letzten 250 hm wurden gut gemeistert und so standen alle nach kurzer Zeit etwas außer Atem aber leider nicht alleine auf dem 2.965 m hohen Gipfel der Schesaplana.
Ein Rundumblick war leider verwehrt, da sich erneut diesige Wolken gebildet hatten. Nach Gipfelrast und Gipfelfoto begann der Abstieg über den Ostaufstieg/Schesaplana Steig in Richtung Totalphütte.
Von dieser führte ein Fußweg mit grobem Geröll weiter hinunter in Richtung Lünersee. Auf diesem Abstieg ergaben sich schöne Ausblicke auf den tief liegenden See und die umliegenden Gipfel des Montafon.
Auf dem Lünersee-Rundweg erreichte die Gruppe die Douglashütte, von der eine Seilbahn zur Talstation führt. Statt dessen stieg die konditionsstarke Frauenmannschaft über den "Bösen Tritt"-Steig weiter ab zur Talstation. Von hier wurde aber dann doch der Bus benutzt um die restlichen 500 hm zum Ausgangspunkt Brand abzufahren.
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