Frauentour 2017

Frauentour führt auf das Blankahorn


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Ein abwechslungsreiches Juli-Wochenende hatten sechs Bergsteigerinnen unserer Ortsgruppe Spaichingen bei ihrer Frauentour auf das 2.822 m hohe Blankahorn in den Lechtaler Alpen.
Bei der frühen Abfahrt in Spaichingen war das Ziel der Gruppe noch die Parseier Spitze im Lechtal. Am Ausgangspunkt der Tour, der kleinen Ortschaft Grins wurde der längere, aber auch interessantere Aufstieg über den Ochsenberg, das Furmentatal zum Jägersteig und über die Hummelleiter zur Augsburger Hütte eingeschlagen.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperatur und den doch recht steilen 1.200 Höhenmetern, die bis zur Hütte bewältigt werden mussten, kam die Gruppe nach über 4 Stunden müde und erschöpft auf der Augsburger Hütte an.
Hier wurde die Frauen freudig von den beiden Aldinger Hüttenwirtinnen Gudrun Trittler und Steffi Deininger begrüsst. Während der Quartiernahme schlug das Wetter abrupt um.
Innerhalb von Minuten zogen sich über dem Tal Gewitter mit heftigen Regengüssen zusammen, die bis in die späte Nacht andauerten. So wurde bereits während des gemütlichen Hüttenabends beratschlagt, welche Tour für den nächsten Tag angegangen werden könnte.Eine Besteigung der Parseier Spitze bei Regen war nicht möglich, daher wurde die Route auf das benachbarte einfachere Blankahorn festgelegt.
Der nächste Morgen zeigte sich zuerst mit Sonnenschein, doch begann es während dem Frühstück erneut zu regnen. Nach einer Stunde lichtete sich der Himmel und die Gruppe beschloss das Blankahorn zu besteigen.
Dies bedeutete, dass erst etwa 200 hm über die Hummelleiter und das nasse, abschüssige Bergband abgestiegen werden musste. Vom Furmentatal ging es dann auf schmalen Wiesenwegen zum Lärchikopf und über die Südflanke zum Gipfelgrat, der an ausgesetzten Stellen durch Stahlseile gesichert ist. Bereits beim Einstieg zeigte sich wieder die Sonne und so wurde die Gruppe auf dem Gipfel mit einem herrlichen Rundumblick belohnt. Der Abstieg führte wieder über das Furmentatal und den Ochsenberg zurück nach Grins. Dort setzte erneut Regen ein, und begleitete nahezu den gesamten Abstiegsweg. Kurz vor Grins zeigte sich nochmals die Sonne und die Gruppe konnte einen letzten zufriedenen Blick zum bestiegenen Gipfel werfen.
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