Oberaarhorn

Eine tolle Tour für Einsteiger und Fortgeschrittene


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Eine Gruppe von 14 Alpinisten der Spaichinger Bergsteiger hat im Juli 2015 eine Hochtour auf das 3631 m hohe Oberaarhorn durchgeführt. Geleitet und organisiert wurde die Tour von Edwin Bronner.

Bei besten Wetterverhältnissen startete die Gruppe über Zürich und Grimselpass zum Parkplatz Berghaus Oberaar am Oberaarsee.
Schon vom hier aus hatten die Spaichinger einen wunderbaren Ausblick auf den Gipfel des Oberaarhorn und den Oberaar-Gletscher bis hoch zum Joch. Am Ufer des Oberaarstausees führte der Weg entlang bis nach einer Stunde der Oberaargletscher betreten wurde.
Im unteren Teil war der Gletscher gefroren und spaltenfrei. Als nach einiger Zeit die ersten Spalten sichtbar wurden, ging die Gruppe in 3 Seilschaften mit Steigeisen und Pickel ausgestattet, auf dem immer steiler werdenden Gletscher zügig voran. Im oberen Stück des schneebedeckten Gletschers konnten die Bergsteiger eine Spur ausfindig machen, und so wurden die schneebedeckten Spalten in großen Abständen umgangen.
Auf dem Oberaarjoch angekommen, sah man die Oberaarhütte, wie ein Schwalbennest an den Fels geklebt. Ein gesicherter Steig erleichterte den spektakulären Hüttenzugang. Nach ca. 4 Stunden und 1400 Höhenmeter verbrachten die Bergsteiger noch herrliche Stunden auf der sonnigen Terrasse.
Am nächsten Morgen startete die Gruppe nach einem kurzen Frühstück um 4:30 Uhr in Richtung Gipfel. Mit Hilfe von Stirnlampen waren rote Steigmarkierungen gut zu erkennen. Über gestufte Felsen ging es aufwärts zu dem immer steiler werdenden Firnrücken.
Nach etwa 90 Minuten hatte die Gruppe den Gipfel erreicht und es konnte ein herrlicher Sonnenaufgang genossen werden.
Die schneebedeckten Gipfel von Finsteraarhorn und Schreckhorn sowie der Mischabelgruppe, das Weisshorn und auch der Dom konnten rundum gesichtet werden.
Tief beeindruckt stieg die Gruppe nach der Pause zur Hütte ab. Nach kurzer Rast ging es hinunter über den Gletscher zurück zum Ausgangspunkt Oberaarsee.

Zeitgleich, vor und auch nach der Oberaarhorntour bestiegen einige Gruppenmitglieder zusätzlich auch noch das wesentlich anspruchsvollere Finsteraarhorn.
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