Gruppenausfahrt Anhalter Hütte im Juni 2013

 


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Bei der Bergsteigergruppe Spaichingen waren am 22. Juni keine Extremtouren auf die Viertausender im Wallis angesagt, sondern ein Hüttenbesuch auf der Anhalter Hütte der heimatlichen Sektion Oberer Neckar in den Lechtaler Alpen. Gegenseitiges persönliches Kennenlernen und Pflege der Gruppen Kameradschaft standen im Vordergrund der gemeinsamen Busausfahrt für 30 Teilnehmer im Alter von 2 bis 74 Jahren.
Wechselnde Regenschauer auf der Anfahrt über Landeck und Imst dämpften zunehmend die Gruppenstimmung. Aber als dann der Bus die vielen Kehren auf das 1894 m hohe Hahntennjoch hinauffuhr trieb der Wind die Nebelschwaden auseinander und es herrschten annehmbare Bedingungen zum Aufstieg auf das 300 m höher gelegene Steinjöchel, dem Jochübergang zur Anhalter Hütte.
Wie erwartet lagen auf dem nordseitigen Abstieg noch gewaltige Schneemengen. Hüttenhelfer hatten jedoch zum Saisonbeginn eine Schneise freigeschaufelt und für die Kinder war es ein aufregendes Erlebnis sich teilweise gesichert zwischen meterhohen engen Schneewänden zu bewegen.

Den eisigen Bedingungen musste auch die Spaichinger Klettergruppe ihren Tribut zollen und eine Besteigung der Nordwand im Falschen Kogel abbrechen. Sammelpunkt war dann die schneefreie Anhalter Hütte wo nach Quartiernahme und Willkomm der Hüttenwirtin für ihre Sektionsgäste die zunehmende Wetterbesserung zu weiteren Aktivitäten lockte.

Einige bestiegen über den Chromsattel den 2394 m hohen Tschachaun. Die Kinderschaar bemühte sich im Hüttenbereich Murmeltiere zu fotografieren und die Eisdecke des Chromsees auf ihre Tragfähigkeit zu testen. Gutes Essen, einige Restbestände Jahrhundertwein vom 100 jährigen Hüttenjubiläum desvergangenen Jahres und gesellige Gespräche ließen den Tag zu später Stunde ausklingen.
Am anderen Morgen war die nahe Wetterspitze unter strahlendblauem Himmel prächtige Kulisse für ein Gruppen und Abschiedsfoto. Wieder auf dem Steinjöchel blieb dann je nach Leistungsvermögen genügend Zeit für weitere Unternehmungen.
Eine Gruppe versuchte den vereisten Maldongrat zu begehen, andere bestiegen den Falschen Kogel und erlebten dort eine explodierende Bergblumenflora mit herrlichen Blumenteppichen. Unten am Hahntennjoch wartete pünktlich der Bus und die staufreie Rückfahrt beendete zwei harmonisch verlaufene Tage der Spaichinger Bergsteigerfamilie.


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